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Paul Herbert Freyer

Sturmvögel - (Buch, 304 Seiten - VÖ: August 2018)

Rote Matrosen 1918/19, Ereignisse - Tatsachen - Zusammenhänge
Art.Nr.: ZZZ-00438
Sturmvögel - (Buch, 304 Seiten - VÖ: August 2018)
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Im vorliegenden Tatsachenbericht schildert der Autor eindrucksvoll die Aktionen der roten Matrosen der deutschen Hochseeflotte im Herbst 1918. Sie weigerten sich, noch in letzter Minute für die Interessen von Monarchie und Kapitalisten als Kanonenfutter sinnlos verheizt zu werden.

Damit gaben sie das Signal zur Novemberrevolution. Mit ihr bereiteten die Arbeiter und Soldaten dem Morden und Hungern des I. Weltkriegs ein Ende. Freyer läßt diese ereignisreichen Wochen lebendig werden. Er beschreibt den Mut und die Opferbereitschaft der Revolutionäre und veranschaulicht die volksfeindlichen Machenschaften der Herrschenden.

Aber er verschweigt auch nicht die Ursachen, die dazu führte, dass es den Revolutionären nicht gelang, ihr Ziel einer sozialistischen Republik auf deutschen Boden aufzubauen. Es fehlte die Führung einer erfahrenen revolutionären Massenpartei.

Paul Herbert Freyer ging als 16-Jähriger unmittelbar nach dem Schulabschluss zur Handelsschifffahrt und verfasste während des Zweiten Weltkrieges Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. Nach dem Krieg wandte er sich zunächst dem Theater zu. Er war ab 1947 Dramaturg am Stadttheater in Crimmitschau, danach Chefdramaturg in Gera und am Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Er wechselte 1955 als Intendant nach Plauen und 1956 als Generalintendant nach Karl-Marx-Stadt, ehe er sich 1960 als freier Schriftsteller in Kleinmachnow niederließ.

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Sturmvögel - (Buch, 304 Seiten - VÖ: August 2018)
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