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Antonio Téllez Solá

Sabaté - Ein aussergewöhnlicher Guerillero - (Buch - 216 Seiten)

Nach dem Sieg von Franco und der Errichtung des Faschismus in Spanien im Jahre 1939 gelang vielen Verteidigern der Freiheit die Flucht nach Frankreich.
Art.Nr.: ZZZ-00426
Sabaté - Ein aussergewöhnlicher Guerillero - (Buch - 216 Seiten)
Label: Diverse
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Tausende Verteidiger der spanischen Republik wurden interniert und später von Frankreich an die Nazis ausgeliefert. Viele von jenen Unglücklichen fanden in den Lagern von Mauthausen und Gusen einen grausamen Tod.

Andere entkamen diesem Schicksal und sie konnten sich mit diesen Niederlagen nicht abfinden. Die logische Folge war der Start des bewaffneten Kampfes gegen die Franco-Diktatur, der aus dem Exil heraus organisiert wurde. Sabaté und seine Freunde kämpften auch nach 1945 auf zahlreichen Strafexpeditionen gegen das Unrecht.

Sie raubten in Spanien Banken aus um Gefangene und deren Familien zu unterstützen, sie übten individuelle Rache und schickten dabei einige Faschisten dorthin, wo sie schliesslich auch hingehören: in die Hölle.

Eine spannende Biographie jenes legendären Anführers dieser zu allem entschlossenen Antifaschisten. Überarbeitete Neuausgabe. (13 × 20 cm | Broschur)

Antonio Téllez Solá Jänner 1921 – März 2005

Antonio Téllez wurde geboren im katalanischen Tarragona. Er war gerade 16, als der spanische Bürgerkrieg ausbrach. Sofort trat er der libertären Jugend bei und kämpfte gegen Kriegsende auf “republikanischer” Seite. Im Exil in Frankreich schloss er sich der Résistance an und nahm 1944 an der gescheiterten Invasion einer Guerrillaarmee in den spanischen Pyrenäen teil. Danach unterstütze er aktiv den antifranquistischen Widerstand und reiste zu diesem Zweck selbst nach Spanien. Später arbeitete er als Journalist in Frankreich, wo er 2005 starb.

Der Anarchismus war seine Weltanschauung, der Kampf gegen den Franquismus und der bewaffnete Kampf der Guerrilla war sein eigener. Mit Leuten wie Sabaté, Facerías und anderen war er persönlich bekannt, vielleicht befreundet. Vermuten lässt sich auch, dass Antonio Téllez einer dieser vielen kulturbegeisterten Arbeiter Spaniens war. Ein Kind eines Eisenbahners, wie Téllez eines war, genoss in der harschen spanischen Klassengesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in aller Regel wenig Schulbildung. Der spanische Anarchismus setzte dem eine Art kulturelle Selbstemanzipation entgegen – mittels eigener Schulen, Bibliotheken, Kulturtreffs (so genannte ateneos) und Bildungsexkursionen.

In der Folge brachte die libertäre Bewegung eine Reihe von Historikern hervor, die man als Autodidakten bezeichnen kann, da sie nie eine Universität besuchten. Antonio Téllez war einer von ihnen. Stuart Christie schreibt in einem Nachruf über Téllez: “Sein Archiv war riesig und seine Wohnung, von der aus man über den [Pariser] Friedhof Pêre Lachaise sah, war vom Boden bis zur Decke vollgestopft mit Ordnern, Dokumenten und Fotoalben.

Es war beachtlich, was er herausgefunden hatte, wenn man bedenkt, dass sein Forschungsthema besonders schwierig war. Denn dabei handelte es sich um geheim operierende Gruppen und um verschlossene, individualistische Militante, die eher Aktivisten denn Theoretiker waren […].”

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Sabaté - Ein aussergewöhnlicher Guerillero - (Buch - 216 Seiten)
Art.Nr.: ZZZ-00426  
Nach dem Sieg von Franco und der Errichtung des Faschismus in Spanien im Jahre 1939 gelang vielen Verteidigern der Freiheit die Flucht nach Frankreich.